Ein Paket Schrott, mit einer dünnen Schicht Chrom.

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Ich mache mir Sorgen. Riesige Sorgen…. Meine Sorgen erinnerten mich an ein niederländisches Lied aus meiner Jugend, das von Freundschaften handelte und davon, dass diese Freundschaften oft nicht mehr waren als:

Ein Paket Schrott, mit einer dünnen Schicht Chrom. (Het Goede Doel ‧ 1982)

Es sah nett aus, es glänzte auch, aber wenn man genauer hinsah, erwies es sich als Schrott.

In der Gesellschaft sehe ich dasselbe. Leute, die den Mund voll haben mit „Bling-Bling-Gerede“, aber wenn ich mir anschaue, was sie wirklich selbst tun? Beinahe nichts. Es wird zwar mit Worten gesagt, dass wir etwas tun, aber wenn ich mir anschaue, was wirklich von den Händen des Durchschnittsmenschen kommt? Es macht mir Angst. Was für eine Freundschaft ist das dann eigentlich?

Jesus is my best friend, for what He has is what He gives; oh do you know that I live eternally, even though I have earned nothing? He is my best friend. (CD ‚Jezus Messias‘ von Simon & Zo)

Wenn dieser Jesus dein bester Freund ist, dann tut man doch auch „etwas“ für diesen großen Freund Jesus? Und wenn man wirklich versteht „was er gibt“, „dass ich ewig lebe, obwohl ich nichts verdient habe“, dann belässt man es absolut nicht bei „etwas“, sondern dann gibt man alles! Volle Kraft voraus!

Aber… dann sehe ich mich um… und dann sehe ich hier in der Region:

  • Einen Kaffeetreff für Menschen, die etwas Aufmerksamkeit gebrauchen könnten, aber Freiwillige, die für sie da sind? Zu wenige, also wird die Initiative gestoppt, bevor sie richtig begonnen hat.
  • Von den 150 Leuten, die sonntags in die Kirche kommen, kommen 4 zur Bibelstunde. Die Bibelstunde wird mangels Interesse eingestellt.
  • Die Freiwilligen, die für ein paar schöne Initiativen da sind, kommen finanziell nicht über die Runden und sind einsam.

Bis er in eine andere Stadt zog, ich habe, wenn ich mich recht erinnere, noch eine Karte von ihm bekommen. (Het Goede Doel ‧ 1982)

  • Die Initiative, Lebensmittel an Obdachlose zu verteilen, hörte nach einem Monat auf. Es gab VIEL zu wenige Freiwillige (trotz des enthusiastischen „gute Idee“-Rufs bei der Einführung des Plans) und die zugesagten Finanzen blieben aus.
  • Zu diesem Treffen über Evangelisation tauchten noch nicht mal 5 % der regelmäßigen Besucher auf.
  • Usf., usf., usf….

Und dann ziehe ich diesen sehr traurigen Schluss. Denn Freundschaft beruht auf Gegenseitigkeit, sonst ist es keine Freundschaft.

Wenn das Freundschaft ist, dann ist diese Freundschaft eine Illusion. Diese Freundschaft ist ein Traum. Ein Paket Schrott, mit einer dünnen Schicht Chrom.

Ich mache mir Sorgen um viele Menschen, die sagen, sie seien „ein Freund von Jesus“. Denn diese Leute sollten auch meine Freunde sein. Und weil sie meine Freunde sind, hoffe ich, sie mit diesem Blogbeitrag zu warnen.

Weil ich sie liebe, sage ich Folgendes:

Matthäus 7,16–20 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte hervor, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte hervor. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Ich hoffe und bete, dass es eine Person gibt, die diesen Blogbeitrag liest, aus ihrem/seinem Sessel aufsteht und wirklich etwas für Diesen Großen Freund tut. Hör auf mit diesen Ausreden, Jesus blickt mitten durch dich hindurch und sieht, was für ein Baum du bist. Und wenn ich darüber nachdanke, bekomme ich noch viel mehr Angst um viele meiner Freunde. #traurig #angst

Und für die Bäume, die sehr wohl „gute Früchte hervorbringen“? Für euch dieser letzte Vers:

1. Korinther 15,58 „Daher, meine geliebten Brüder, seht fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, da ihr wisst, dass eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist.“

Haltet durch.

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