Vielleicht versucht mein Körper, mir etwas mitzuteilen.
Auf dem Weg zu einem Termin trete ich vor die Tür und merke, dass ich noch meine Hausschuhe anhabe. Hausschuhe. Im November. Im Regen.
Also… wieder zurück nach Hause. Vier Stockwerke hoch, vier wieder runter. Perfekte Morgengymnastik.
Wieder raus, voller Motivation Richtung Straßenbahn, und auf halbem Weg denke ich: „Hm… heute fühlt sich alles leicht an.“
Klar. Mein Rucksack steht noch oben. Also geht’s erneut los: vier Stockwerke hoch, vier runter. Ich fange an, die Treppe beim Namen zu kennen.

Dritter Versuch. Wirklich, dieses Mal klappt’s. Ich gehe Richtung Straßenbahn und bin fast stolz, dass ich noch nicht zusammengebrochen bin (ich habe echt eine robuste Gesundheit, das hilft). Bis mir einfällt, dass die Sachen, die eigentlich in den Rucksack sollten, noch fröhlich im Kühlschrank liegen und chillen. Auf zu Runde drei. Oder vier. Ich habe den Überblick verloren.
Vielleicht versucht mein Körper, mir etwas mitzuteilen. Vielleicht ist es Zeit für einen freien Tag. In den nächsten Tagen wird definitiv etwas aus meinem Terminkalender verschwinden. Punkt.
Und vielleicht … sollte ich ab jetzt den Aufzug nehmen. Oh, Moment. Wir haben ja keinen.

