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Hallo zusammen,
So, wir sind gerade von einer „Dienstreise“ zurück, wie die Deutschen das nennen. (Also von allem anderen als einem Urlaub.) Und morgen geht es schon wieder auf die nächste Reise. Ich muss sagen: Das ist schon ziemlich anstrengend ...
Auf der letzten Reise haben wir unter anderem Menschen besucht, mit denen wir arbeiten, durften einen Workshop zum Thema „Verbindung“ geben und haben einen neuen Retreat für Missionarinnen vorbereitet. Zwischen den beiden Reisen lag genau ein Wochenende, und auch da waren wir im Einsatz. Wir fahren also definitiv nicht gut erholt wieder los. Willkommen in unserem „normalen“ Leben.
Wofür macht man das alles, fragt man sich vielleicht? Nun, wenn ihr unsere Arbeit ein bisschen kennt, wisst ihr, dass sie manchmal bedeutet, die Scherben aufzuräumen, die andere hinterlassen haben. Ein anderer Teil ist Prävention, damit unter anderem Missionare nicht ausbrennen. Und ein Teil unserer Arbeit ist Seelsorge. Gerade in diesem Bereich haben wir diesmal einige bemerkenswerte Unterschiede erlebt. Und seien wir ehrlich: Manche dieser Gespräche sind durchaus intensiv. Bei einigen Dingen machen wir uns, wenn ich ehrlich bin, auch ziemlich große Sorgen.
Aber wenn man dann die Ergebnisse manchmal ganz einfacher Aktionen sieht, können wir gar nicht anders, als unglaublich dankbar zu sein, dass wir diese Arbeit tun dürfen. Und das ist noch vorsichtig ausgedrückt. Dann weiß man wieder, warum man es tut und für wen man es tut. Und so packen wir heute, müde, aber zufrieden, wieder unsere Taschen für die nächste Reise.
Für jetzt noch einmal liebe Grüße aus Schwerin. Morgen geht es Richtung Stuttgart. Martin & Esther |