Für die (Mit-)Missionare:
Wenn du zur Mission gerufen bist, brauchst du ein dickes Fell. Du wirst mit Kritik, Klatsch, Verrat und manchmal sogar Diebstahl oder falschen Anschuldigungen konfrontiert. Und öfter, als du hoffen oder denken würdest, kommt dies aus einer unerwarteten Ecke… die wehtut. Der Schmerz ist oft am größten, wenn der Widerstand nicht von „außen“ kommt, sondern von Mitgläubigen, Teamgenossen oder den Menschen, denen du gerade zu helfen versuchst. Dieser Weg ist nichts für Schwache; er erfordert eine Standhaftigkeit, die nur zu finden ist, wenn du deine Augen auf Jesus gerichtet hältst und Gott den Kampf für dich führen lässt.
„Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes; sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Frohlocken freut.“ 1. Petrus 4,12-13
„Wenn die Welt euch hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wärt, würde die Welt das Ihrige lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum hasst euch die Welt. Gedenkt des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.“ Johannes 15,18-20
„Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden um meinetwillen. Freut euch und frohlockt, denn euer Lohn ist groß in den Himmel.“ Matthäus 5,10-12
„Alle aber auch, die gottselig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden.“ 2. Timotheus 3,12
„Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.“ Römer 8,35.37
Bitte beachte: Ein dickeres Fell ist nicht dasselbe wie ein versteinertes Herz. Standhaft zu sein bedeutet nicht, dass die Schläge nicht wehtun. Im Gegenteil. Gerade weil wir in die Fußstapfen Christi treten, haben wir Anteil an Seinem Leiden.
Wir wissen es, wir kennen es: Dies ist die raue Seite des Missionslebens. Aber du musst diese Last nicht alleine tragen. Standhaftigkeit bewahrst du gerade dadurch, dass du den Schmerz nicht wegdrückst, sondern ans Licht bringst. Alles in sich hineinzufressen funktioniert nicht; es erschöpft dich und blockiert deine Berufung.
Möchtest du einmal darüber sprechen? Tu es! Wir bieten dir einen freien und sicheren Ort für ein vertrauliches Gespräch. Gemeinsam beten, verarbeiten, was geschehen ist, und wieder Raum für den Frieden Gottes finden. Nimm gerne Kontakt mit uns auf.


