Öffentlichen Glaubensbekenntnis

Heute mussten wir bei einem Open-Air-Gottesdienst den Ton regeln. Immer „schön“, wenn es dann fast die ganze Zeit regnet… 🙁 Aber gut, am Mittwoch das Mischpult eingerichtet, die Patchliste erstellt, am Samstag die Sachen zusammengesucht, am Sonntag um 7:45 Uhr den Wecker gestellt, Gottesdienstbeginn um 11:00 Uhr, und um 16:00 Uhr war alles wieder zuhause und aufgeräumt (mit Hilfe einer Gruppe super Freiwilliger!!!!), um am Mittwoch für den nächsten Einsatz wieder abgeholt zu werden.

Warum fängt man überhaupt damit an? Ein riesiger Berg an Technik (Geld), Arbeit und Einsatz vieler Menschen (ehrenamtliche Arbeit ist wertvoll), für einen Gottesdienst von gut einer Stunde.

Warum all die Mühe?

Nun… das ist einer dieser Gottesdienste, die etwas Besonderes sind. Dieses Mal war es ein Taufgottesdienst, in anderen Kirchen erlebt man so etwas Schönes bei der öffentlichen Glaubensbekenntnis. Denn, aufgepasst… warum sollte man überhaupt sein öffentliches Glaubensbekenntnis ablegen? In der Bibel steht nicht so viel darüber. Es steht zwar, dass man es tun soll, aber das „Warum“ ist eine andere Frage… Und dann auch noch „öffentlich“, wo alle dabei sind? Auf einer Bühne… ziemlich spannend… warum?

„Denn wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen glaubt man zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund bekennt man zur Rettung.“ (Römer 10,9-10)

„Wer glaubt und getauft wird, wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“ (Markus 16,16)

Ah, schau, jetzt kommen wir irgendwohin! Und lass uns das mit dem folgenden Vers verbinden:

„Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Und wie sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Und wie sollen sie hören, ohne dass jemand predigt?“ (Römer 10,14)

Und zum Schluss noch ein Bibelvers:

„Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.“ (Markus 16,15)

Mit anderen Worten: Das öffentliche Glaubensbekenntnis tut man nicht, weil es Tradition ist, weil es Spaß macht, weil es auf der Tagesordnung steht, weil deine Freunde es machen, weil Papa es schön findet oder weil deine Kirche es gerne hätte. Das darf und kann nicht der Grund sein.

Denn eine der Funktionen dieses öffentlichen Glaubensbekenntnisses ist: Es ist deine erste Evangelisationsaktion! Erzähl DIE Gute Nachricht von Jesus Christus jedem, der sie hören will. Lade alle ein, deine Freunde, deine Familie, deine Kollegen, und erzähl offen, warum du das tust. #wichtig #evangelisation #zeugnis Und diesmal war da so ein Zeugnis – von einer Frau – das wirklich ein echtes Zeugnis für Gottes Ehre war und auch genau davon handelte: von Gottes Ehre. Was für eine Ermutigung, was für ein Zeugnis!

Und deshalb machen wir diese Arbeit. Denn ohne Mikrofon (und die anderen Sachen, die man dafür braucht) hört man auf 20 Meter Entfernung nichts von diesem Zeugnis. Deshalb stecken wir, zusammen mit einigen super Freiwilligen, so viel Zeit, Geld und Energie hinein, um das möglich zu machen.