Das erste Aufatmen-Retreat ist Wirklichkeit geworden!

Ihr konntet ein wenig von unserer Beteiligung bei Aufatmen mitverfolgen. Aufatmen ist eine neue Initiative, die Retreats für deutschsprachige Missionarinnen anbietet. Ich (E) bin von Anfang an an der Organisation beteiligt gewesen. Meine Rolle bestand vor allem darin, dabei zu helfen, die Welt von Missionarinnen besser zu verstehen, das Thema des Retreats mitzuentwickeln und zu konkretisieren, dieses Thema in verschiedene Aktivitäten mit jeweils eigenem Schwerpunkt umzusetzen sowie für die Teilnehmerinnen da zu sein, sie zu ermutigen und sie bei persönlichen Fragen zu begleiten.

Neben einer inhaltlich-kreativen Einheit (mehr dazu später) habe ich auch einen Basteltisch vorbereitet, an dem die Frauen Materialien mitnehmen und sich Anregungen holen konnten, um selbst kreativ zu werden.

Am freien Nachmittag saßen wir mit einer kleinen Gruppe gemütlich in der Sonne, plauderten und bastelten. Es entstanden neue Ideen, die die Frauen selbst ausprobieren und mit nach Hause nehmen konnten, sei es für die Menschen, mit denen sie arbeiten, oder für die eigenen Kinder oder Enkelkinder. Es war eine entspannte Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich einmal über andere Themen auszutauschen.

Das Thema des Wochenendes war Vertrauen.

Bei der Ankunft haben wir die Frauen darin bestärkt, welches Vertrauen sie bereits gezeigt haben, als sie ihren Dienst als Missionarinnen begonnen haben. Der erste volle Tag stand im Zeichen von gescheitertem Vertrauen. Der zweite volle Tag beschäftigte sich mit gelingendem Vertrauen, und der letzte Tag richtete den Blick auf das Vertrauen, das wir mitnehmen in morgen, übermorgen und darüber hinaus.

Wir haben Regen, Gewitter und Sonnenschein erlebt. Wir konnten draußen sitzen, wenn es geplant war, und uns nach drinnen zurückziehen, wenn der Regen stark wurde. Es wurden viele tiefgehende Gespräche geführt. Wir konnten den Frauen dort begegnen, wo sie gerade standen, und sie in den Prozessen begleiten und ermutigen, durch die sie hindurchgingen.

Ehrlichkeit, Offenheit, Gemeinschaft, köstliches Essen und Verbundenheit.
Das sind die Worte, die für mich dieses lange Wochenende am besten beschreiben.

Vielen Dank für eure Gebete und eure Anteilnahme an diesen intensiven Tagen!